Es wurde gegen die Gesellschafter des Routerherstellers Sphairon Access System anzeige gestellt. Die Staatsanwaltschaft in Dresden bestätigte die anonyme Anzeige und gab an, dass Sphairon bereits im November 2009 Insolvenz hätte anmelden müssen. Der Antrag wurde bis Mitte Dezember verschleppt.
Gegen die beiden Gesellschafter des neben AVM und Viprinet einzigen in Deutschland produzierenden Routerherstellers Sphairon Access Systems ist anonym Anzeige erstattet worden. Das haben die Staatsanwaltschaften in Bautzen und Dresden bestätigt. In der Anzeige wird den Firmenchefs Uwe Bartsch und Mohamed Al-Sady vorgeworfen, sie hätten bereits Mitte November vergangenen Jahres Insolvenz anmelden müssen. Dies sei aber unterlassen worden, um noch vorhandenes Kapital in Höhe von 12 Millionen Euro "abzweigen zu können". Tatsächlich stellte die Firmenleitung erst Mitte Dezember 2009 Insolvenzantrag. Es soll aber weiterproduziert werden und die Belegschaft von ungefähr 200 Arbeitnehmern soll vorerst erhalten bleiben. Produziert wird in Batzen und Dresden. Sphairon produziert DSL-Modems und Router für die DSL Provider: Deutsche Telekom (T-Home), Versatel, Arcor und Swisscom.


